ROBERT PFALLER | Wien, Österreich

WOFÜR ES SICH ZU LEBEN LOHNT

Mit “Wofür es sich zu leben lohnt” legte Robert Pfaller ein vielbeachtetes Buch vor, in dem er für Genussfreude und Optimismus plädiert. Warum unsere Gesellschaft das Genießen verlernt und sich dem Verzicht zugewandt hat.    

Was bedeutet Lebenskunst in unserer heutigen Gesellschaft? Der österreichische Philosoph Robert Pfaller setzt sich in seinen Publikationen unter anderem mit dem Genuss auseinander und der Frage, wofür es sich lohnt, zu leben. Nach Gastprofessuren in Chicago, Berlin, Zürich und Straßburg ist der gebürtige Wiener seit 2009 Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst Wien. 2007 wurde er vom psychoanalytischen Seminar Zürichür das Buch „Die IIlusionen der anderen” mit dem erstmals vergebenen Preis „the missing link“ für die Verbindung von Psychoanalyse mit anderen wissenschaftlichen Disziplinen ausgezeichnet. 

ROBERT PFALLER
Robert Pfaller ist Professor für Philosophie an der Kunstuniversität Linz
Gastprofessuren u. a. in Amsterdam, Berlin, Chicago, Oslo, Strasbourg, Toulouse, Zürich
Gründungsmitglied der Wiener Forschungsgruppe für Psychoanalyse stuzzicadenti.
2007 ausgezeichnet mit dem Preis „The Missing Link“ des Psychoanalytischen Seminars Zürich.
Veröffentlichungen u. a.:
Wofür es sich zu leben lohnt. Elemente materialistischer Philosophie (Frankfurt/M.: Fischer, 2011)
Ästhetik der Interpassivität (Hamburg: philo fine arts, 2008).
Das schmutzige Heilige und die reine Vernunft. Symptome der Gegenwartskultur (Frankfurt/M.: Fischer, 2008)
(Hg.:) Schluss mit der Komödie! Über die schleichende Vorherrschaft des Tragischen in unserer Kultur (Wien: Sonderzahl, 2005)
Die Illusionen der anderen. Über das Lustprinzip in der Kultur (Frankfurt/M.: Suhrkamp, 2002)
www.robert-pfaller.at

Fotocredit: © Jeff Mangione